Unser Haus gibt es schon sehr lange. Im Jahr 1860 wurde in Kinzenschlag von einem gewissen Herrn Weiß ein Haus auf dem Grundstück mit der Nummer 11 erbaut. Im Jahre 1867 kauften Martin und Maria Pichler, aus der Nähe von Sitzmanns stammend, das Haus. An einem wichtigen Handelsweg gelegen, entschieden sich Martin und Maria eine kleine Raststätte zu eröffnen. Das Haus bestand zuerst aus einer Stube und einer kleinen Kammer. Der Ehe von Martin und Maria Pichler entstammten 4 Kinder: Ignaz, Ferdinand, Theresa und Maria.

Im Jahre 1919 hat der jüngere Sohn Ignaz das um eine Scheune vergrößerte Haus übernommen. Noch im selben Jahr ehelichte Ignaz Pichler die geborene Maria Pichler aus Neustift. Der Eingangsraum ist zu einer Küche umgebaut worden und aus der Kammer wurden Wohn- und Schlafzimmer. Die Kinder Maria, Emma und Willibald bildeten die dritte Generation.

Die älteste Tochter Maria ehelichte den gebürtigen Franz Einfalt als Antenfeinhöfen und sie übernahmen das Haus 1949. Der Ehe von Franz und Maria Einfalt gingen die Kinder Franz, Erna und Herbert hervor. Einige Jahre später wurde die Scheune vergrößert und das Haus wurde um einen Saal, eine Garage und um 4 Fremdenzimmer erweitert. Im Jahre 1966 gab es im Garten des Gasthauses ein Fest zu feiern: das 40-jährige Bestehen der Feuerwehr Klein Wetzles. Weitere Wald- und Birkenfeste der Wirtsleute folgten, bei denen der damals noch junge und bis heute aktive Johnny Laister mit Band die musikalische Gestaltung übernahm.

Acht Jahre später (1974) wurde das Haus aufgestockt und um zwei weitere Fremdenzimmer erweitert. Nach dem Abschluss dieser Bauarbeiten wurde mit dem damaligen Bürgermeister Dr. Haider das 100-jährige Bestehen des Gasthauses gefeiert. Im Jahr 1980 wurde auf Wunsch von einigen Langläufern vom nachfolgenden Bürgermeister Ignaz Besenbäck, Gemeinerat Josef Jank und Gastwirt Franz Einfalt die Hochplateauloipe Klein Wetzles ins Leben gerufen.

Fünf Jahre später (1985) übernahm der jüngste Sohn Herbert, gemeinsam mit Pauline Remplbauer und den beiden Söhnen Christoph und Andreas, das Haus. Kurz darauf wurden die Küche und die Gaststube erneuert. Einige Jahre später wurde das Haus um einen 10 Meter langen Zubau erweitert. Aus den 4 Fremdenzimmern und dem neuen Zubau wurden 5 neue Komfortzimmer, eine Ferienwohnung mit Küche und ein Aufenthaltsraum.

Zwischen 1998 und 2000 wurde die Durchzugsstraße verbreitert: ein guter Anlass einen Parkplatz für 60 Autos zu schaffen. Weiters entstanden ein Gastgarten aus Steinmauern und Lärchenholz, sowie ein neues Wirtschaftsgebäude. Dazu kam ein Pferdeunterstand mit darüber liegenden Zimmern aus Holz.

Im Jahre 2003 bauten Herbert und Pauline einen Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine. 2007 wurde die Küche auf den neuesten Stand gebracht. Die letzte große Errungenschaft ist ein kleiner Campingplatz für bis zu 11 Wohnwägen.







